Staudengärtnerei Green Globe Würselen

Staudengärtnerei Green Globe

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Aktuell / News


Das erste Geum der Staudengärtnerei Green Globe mit Züchterrecht.
März 2016 Nicht ohne Stolz kann ich heute auf einen Artikel hinweisen, den ich selbst über das Pflanzengeschlecht Geum geschrieben habe. In der Fachzeitschrift des...

Staude des Jahres



Die meisten Hemerocallis-Wildarten stammen aus Ostasien. Dort findet man sie in Wiesen und teilweise auch in Gebüschen auf nährstoffreichen und humosen Böden, die meist frisch oder feucht sind. Die Gattung umfasst ca. 50 immergrüne oder sommergrüne Arten. Die immergrünen und halbimmergrünen Hemerocallis kommen aus dem Süden der USA. In unserem Klimat können sie Schäden während härterer Winter
davontragen, aber kaum eingehen. Die in unseren Breiten gezüchteten Sorten, die nur sommergrün sind, sind vollständig winterhart. Es gibt inzwischen mehr als 50000 eingetragene Sorten. Allein in den USA kommen jedes Jahr viele Neuzüchtungen hinzu.

Bisher haben wir nur positives zur Staude des Jahres 2018 berichten können. Leider müssen wir feststellen, dass auch die Hemerocallis Staude, wenn auch sehr gering, Krankheiten und Schädligen ausgesetzt ist. Hierzu zählt der Befall von Schnecken, die die jungen Triebe der früh blühenden Taglilien anfressen. Für die Pflanze ist dies aber nicht existenzgefährdend. Der Thripsbefall sorgt dafür, dass die Laub- und Blütenblätter unansehnlich aussehen.

Wesentlich ärgerlicher ist der befall durch die Hemerocallis-Gallmücke, die ihre Eier an der Außenseite der Knospen ablegt. Die Maden dringen in die Knospe ein und sorgen dafür, dass die Knospe noch vor dem Öffnen dick anschwillt. Befallene Knospen sollte man sofort entfernen und vernichten.

Wenn wir richtig informiert sind, besteht z.Z. ein Einfuhrstopp von Hemerocallis aus den USA, weil von dort eine neue Taglilienkrankheit, der Taglilien-Rost, eingeschleppt wurde. Es besteht allerdings die Hoffnung, dass der Erreger dieser Pilzkrankheit aufgrund der doch harten mitteleuropäischen Winter nicht lebensfähig bleibt.

Bei der Pflanzung von Taglilien sollte der Hobbygärtner darauf achten, dass der Wurzelansatz mit mindesten fünf Zentimetern Erde bedeckt sein sollte. Ein Ratschlag, den wir irgendwo irgendwann einmal gelesen haben: Der Wurzelansatz sollte im Pflanzloch auf einem kleinen „Hügel“ positioniert werden, von dem aus die fleischigen Wurzeln nach unten gerichtet sein sollten. Die Teilung der Taglilie kann sehr vorsichtig und pflanzenschonend durchgeführt werden, in dem man den vollständigen Wurzelballen aufnimmt und mit Wasser ausspült. So lassen sich fast alle Triebe problemlos lösen.

Selbstverständlich werden auch wir verschiedene Hemerocallis in diesem Jahr in unser Sortiment aufnehmen und zum Verkauf anbieten.

Hier noch ein Hinweis:

Die Iris- und Hemerocallis Gärtnerei Joosten bietet ein reichhaltiges Sortiment an!

http://www.kwekerij-joosten.nl

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